Die tschechische Sängerin Kateřina Kurzweil ist im Musiktheater und Konzert in Thüringen und Umgebung aktiv.
Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Interpretation barocker Musik in historisch informierter Aufführungspraxis im opern- und kirchenmusikalischen Bereich. 2025 trat sie am Deutschen Nationaltheater Weimar in einem Barockopernarienkonzert mit dem Ensemble HofMusikWeimar unter Johannes Kleinjung auf, wirkte bei Bachs Weihnachtsoratorium (2022) unter Ton Koopman mit und stand mit Monteverdis Lamento d'Arianna (2022) unter Gerd Amelung auf der Bühne des DNT Weimar (e-Werk). Währed ihres Studiums sang sie Lisetta in Haydns Il mondo della luna unter Wolfgang Katschner.
Am Deutschen Nationaltheater Weimar war sie 2025 in der Neuproduktion von Die Passagierin als Vlasta zu erleben. Außerdem sprang sie 2025 als Frau Brigitte (Der zerbrochne Krug), 2024 als Dryade (Ariadne auf Naxos) und 2023 als Zweite Verkäuferin (Der Silbersee) ein. Auf der Bühne spielte sie Rollen wie Hänsel (Hänsel und Gretel, Jenaer Philharmonie), Kit Kat Girl (Cabaret, DNT Weimar), Mrs. Segstrom (Das Lächeln einer Sommernacht) und das Blumenmädchen (Parsifal, beide Theater Plauen-Zwickau). Während ihres Studiums in Weimar übernahm sie u. a. Mrs. Coaxer (The Beggar's Opera), Lisetta (Il Mondo della Luna) und die 3. Dame (Die Zauberflöte). In ihrer Konzertlaufbahn arbeitete sie u. a. mit den Thüringer Symphonikern Saalfeld-Rudolstadt oder den Clara-Schumann-Philharmonikern Plauen-Zwickau, dem Weimarer BachKantatenEnsemble, und dem Thüringer Bach Collegium zusammen.
Kateřinas musikalische Ausbildung begann im Kinderchor des Prager Nationaltheaters. Das Studium an der Hochschule für Musik ,,Franz Liszt" Weimar absolvierte sie von 2013 bis 2023 bei Prof. Gudrun Fischer und setzt die künstlerische Arheit mit ihr seither fort; ergänzt durch Meisterkurse u.a. bei KS Brigitte Fassbaender, Helen Donath und Anne Sofie von Otter.
Mehrfach ausgezeichnet, erhielt sie Stipendien des Kulturministeriums der Tschechischen Republik (2019), des Deutschland-Stipendiums (2020) sowie der Neuen Liszt Stiftung und des Richard-Wagner-Verbandes Weimar (2022).